Unternehmen

Gebäudesanierung mit Herz

Erst Kofferbänder und Lederwaren, dann leer stehende Industrie-Immobilien: Das 1877 gegründete Familienunternehmen Küpper geht mit der Zeit. Seniorchef Dr. Bodo Küpper – ursprünglich promovierter Jurist - hat sich einen Namen gemacht mit Projekten wie dem Dortmunder U. Er hatte die Idee, aus der alten, brach liegenden Produktionsstätte der Union Brauerei ein modernes Kultur- und Dienstleistungszentrum zu schaffen. Als Co-Working noch ein Fremdwort war, schuf Küpper mit Ägis in Wuppertal in ehemaligen Gewerkschaftshäusern Bürogemeinschaften mit modularem Raumkonzept. Schon damals legte er Wert auf schöne gemeinsame Außenflächen zur Förderung der Gemeinschaft.

2005 entschieden sich dann seine Söhne Boris und Thilo, nach ihrem Studium ins Familienunternehmen einzusteigen. Boris kümmert sich vor allem um die Details der Bauplanung, während Thilo die Kosten im Auge behält. Gemeinsam sanierten Vater und Söhne das ehemalige Sauerbruch-Klinikum und verwandelten dadurch einen vorher eher problematischen Stadtteil in ein beliebtes Wohnviertel. Die Arrenberg’schen Höfe strahlen mit ihrem Multi-Kulti-Mix aus Künstlern, Selbstständigen, Familien und Freizeitangeboten auf die ganze Umgebung aus. Ein wichtiger Baustein dabei ist auch der von Küppers unterstützte Wupperweg am renaturierten Wupperufer.

Nach mehreren kleineren Entwicklungen in der Nordstadt und Langerfeld wurde die Firmengruppe Küpper mit den Königsberger Höfen in der ganzen Stadt bekannt. Das Konzept, aus ehemaligen Industriegebäuden eine Mischung aus Ateliers, Büros und hochwertigen Wohnungen zu schaffen, sorgte schnell für eine große Nachfrage. Das feine Gespür der Küpper-Brüder für das Potential ungenutzter Industriebauten und ihre Kreativität bei deren Umnutzung findet auch überregional Beachtung: Regelmäßig werden sie zu Fachtagungen eingeladen oder von Stadtplanern um Rat gebeten. Und die Ideen für immer neue Projekte gehen ihnen nicht aus.

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