Wuppertal

Wo Träume schweben

Wuppertal – die grünste Stadt Deutschlands, Stadt des Tanztheaters Pina Bausch, Geburtsort großer Firmen wie Bayer und Vorwerk. Die Hauptstadt des Bergischen Landes hat viele Gesichter, die allesamt eines sind: ungeschminkt. Das Tal verbindet den Charme seiner Industriegeschichte mit einem großen Innovationspotenzial.

Seine lineare Struktur macht Wuppertal zu einer der wenigen Städte, in denen man sich kaum zwischen urbanem Leben und grüner Naherholung entscheiden muss. Südlich und nördlich der dicht bebauten Talachse sind es selten mehr als ein paar Minuten bis zum nächsten Wald oder zur nächsten Parkanlage, darunter der einmalige Skulpturenpark des Bildhauers Tony Cragg. Er ist nicht das einzige kulturelle Highlight der Stadt. Das Engelshaus mit dem Museum für Frühindustrialisierung ist ebenso sehenswert wie das Von der Heydt-Museum, das 2014 von der Welt am Sonntag zum Museum des Jahres gekürt wurde.

Diese Mischung aus Geschichte und Innovation, Natur und Kultur bleibt von Investoren nicht unbemerkt. Von 2006 bis 2010 wechselten Immobilien im Wert von 800 Millionen Euro den Besitzer. Das liegt nicht zuletzt an der Bausubstanz im Tal: Das Briller Viertel ist mit seinen Prachtbauten das größte zusammenhängende Villenviertel Deutschlands, gleich gegenüber liegt mit dem Ölberg eines der größten denkmalgeschützten Wohnviertel Europas. Hinzu kommt eine große Anzahl an Industriebauten, in denen heute innovative Nutzungskonzepte umgesetzt werden.

Als ehemalige Metropole der Textilindustrie hat auch Wuppertal mit dem Strukturwandel zu kämpfen, schafft momentan aber die Trendwende. 40 nationale und internationale Unternehmen, die ihren Hauptsitz in der Stadt haben, bilden eine solide Grundlage für den Wirtschaftsstandort Wuppertal, der attraktive Gewerbeflächen mit einer strategisch günstigen Lage im Herzen NRWs verknüpft.

Doch was die Stadt tatsächlich ausmacht, sind die Menschen: ein buntes Gemisch aus verschiedenen Nationen, Religionen und Interessen. Seit 2008 darf Wuppertal sich offiziell „Ort der Vielfalt“ nennen. Während dem Wuppertaler oft eine gewisse Griesgrämigkeit unterstellt wird, sprechen die Fakten eine andere Sprache: Ob Freie Kultur, Vereinsarbeit oder Bürgerschaftliches Engagement – die Wuppertaler sind in vielen Bereichen aktiv, um ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Damit sie es sich auch weiterhin leisten kann, ungeschminkt zu sein.

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